Der Mond - das innere Kind

Im Horoskop symbolisiert der Mond unser „inneres Kind“. Der Erdtrabant herrscht im Zeichen Krebs. Hier finden wir die erste Verbindung zwischen Mutter und Kind: die Empfängnis, Schwangerschaft und Geburt. Das erste Wasserzeichen im Jahreszyklus beschreibt unser emotionales Befinden (Empfindungen), das in der Kindheit maßgeblich geprägt wird. Wie waren wir mit unserer Mutter verbunden, wie mit unserem Vater, wie mit unseren Geschwistern? Wie erlebten wir unser Zuhause, wie unser unmittelbares Umfeld? Wuchsen wir geborgen, behütet, gut genährt auf? Erlebten wir unsere Familie als schützendes und stützendes Nest? Unser Urvertrauen und unser Selbstwert wird entscheidend in den Jahren unserer Kindheit geprägt. Entstehen in dieser Zeit Brüche, Trennungen, Verletzungen oder Traumata, hat das Auswirkungen auf unser restliches Leben. Wir tragen im Erwachsenenalter diese Prägungen in uns mit als „inneres Kind“. Die Mondstellung im Horoskop zeigt an, welches Temperament wir mitbringen. Ein Mond im Löwen (Feuerzeichen) ist temperamentvoll, extrovertiert und immer in Bewegung. Ein Jungfrau-Mond (Erdzeichen) ist dagegen eher vernünftig, ruhig und angepaßt, ein Fische-Mond (Wasserzeichen) verträumt und hoch sensibel. 

Kennen wir die Mondstellung  unseres Kindes können wir es entsprechend fördern und unterstützen. Auch unser eigenes „inneres Kind“ können wir liebevoll unterstützen! Wir können uns selbst eine „gute Mutter“ sein, wenn wir das als Kind nicht erfahren haben und emotionalen Halt und Fürsorge brauchen. Wenn wir verzagt sind oder uns schwach fühlen, können wir uns selbst die Nestwärme und Geborgenheit geben, die wir dann brauchen. Wir sind nicht angewiesen auf die Fürsorge von Anderen, stülpen unsere Bedürftigkeit Jemandem über oder klammern uns an eine andere Person. Das ist ungesund und setzt Andere unter Druck, erzeugt vielleicht sogar emotionale Abhängigkeiten. Eine gesunde emotionale Beziehung oder Bindung entsteht dann, wenn man die Verantwortung für sich selbst übernimmt (symbolisiert durch das gegenüberliegende Zeichen Steinbock), auch für die eigenen Gefühle und Bedürfnisse (Mond). Erst wenn wir autark für unser emotionales Wohlbefinden sorgen, kann eine freie Begegnung mit einer:m Partner:in stattfinden. Das heißt nicht, daß man nicht fürsorglich für jemanden ist. Aber es geschieht in bedingungsloser Liebe und ohne Erwartungen! Die folgenden Wasserzeichen Skorpion und Fische verfeinern die emotionale Ebene. Im Skorpion erleben wir die Transformation aller emotionalen Untiefen, um sie dann im Fische-Zeichen zur Menschenliebe zu vervollkommnen. 

Ein geheiltes „inneres Kind“ ist Voraussetzung für jede gereifte Beziehung. Seien wir uns also selbst eine „gute Mutter“.